Pantanal
- Informationen und Wissenswertes -
PANTANAL - DIE VERSCHIEDENEN ÖKOSYSTEME
Die UNESCO hat das Pantanal von Mato Grosso zu einer der artenreichsten und diversifiziertesten Naturreserven unseres Planeten erklärt und das Gebiet in ihr Verzeichnis der "Heritages of Mankind" aufgenommen. Es erstreckt sich über eine Ebene von annähernd 230.000 km2 - über den extremen Mittelwesten Brasiliens sowie einen Teil von Paraguay und Bolivien - die grösste Überschwemmungsebene Amerikas. Die Pantanal-Szenerie ist einzigartig auf der Welt, jedoch nicht zu verwechseln mit einer Sumpflandschaft. Es handelt sich hier vielmehr um eine unglaubliche Mischung von verschiedenen Ökosystemen, welche die unterschiedlichsten Landschaften in sich vereint, wie zum Beispiel Savannen, überschwemmte Ebenen, Wälder mit amazonischem Charakter, Dschungel und Steppengebiete. Diese Landschaften sind total abhängig vom Wasser und werden vom Phänomen der alljährlichen Regen- und Trockenzeiten dirigiert. Diese enorme Ebene besitzt als einzigen Ausfluss: den Rio Paraguai, und das gesamte Regenwasser - welches gegen Jahreswechsel die Seen und Lagunen füllt und die zahlreichen Flüsse im Norden anschwellen lässt - fliesst schliesslich wieder, während folgender sechs Monate, träge gegen Süden - jedes Jahr.
Während
der Überschwemmungen, die in der Regel im Dezember einsetzen und, langsam aber
stetig, gegen März ihren Höhepunkt erreicht haben, bildet das Wasser Buchten,
Lagunen und unzählige Flussarme. Und mit Ende der Regenperiode konzentriert
sich eine grosse Vielfalt von Lebewesen im Wasser und im Uferschlamm der Lagunen,
welche wiederum andere Tiere anlocken, die auf Nahrungssuche sind, wie zum Beispiel:
Wildschweine, Nasenbären, Hirsche und Wasservögel. Wenn das Wasser fällt
- in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober - lagern sich die mit dem Wasser eingeflossenen
Nahrungsstoffe im Boden ab, düngen ihn und bieten den Tieren des Gebiets neue
Nahrung.
In dieser Zeit blüht zum Beispiel der Ipê Roxo, der symbolische Baum
des Pantanal. Dank diesem Kommen und Gehen des Wassers finden wir im Pantanal eine
enorme Vielfalt von Fauna und Flora - sowohl zu Wasser als auch zu Land. Die Gegend
liegt ausserdem auf einer wichtigen Route verschiedener Wandervogelarten. Um etwas
von der Biodiversität des Pantanal zu erfahren, muss man sich hier nur einmal
umschauen - am frühen Morgen oder auch während der Dämmerung: Kaimane,
Marabus, Jaguare, Fischotter, Kraniche, Reiher, Falken, Hirsche, Brüllaffen,
Aras und Papageien, und eine Unzahl von Insekten, bevölkern die Flüsse,
Wälder und Seen - und ihre unterschiedlichen Stimmen und Farben geben dem Ökosystem
des Pantanal sein unvergleichliches Flair, das jeden Besucher bezaubert.
Die Vegetationsformen
Das Pantanal setzt sich aus einem interessanten Mosaik von verschiedenen Landschaftsformen zusammen, die alle kreuz und quer über die immense Ebene verstreut sind. Die grossen benachbarten Biosphären - der "Cerrado" (Buschsavanne) und der Amazonas-Regenwald - ergänzen sie, jeder auf seine besondere Art, mischen Pflanzen und Tiere, wie zum Beispiel die Burití-Palme und die Victoria-Regia-Wasserlilie, das "Capivara"-Wasserschwein und den blauen Hiazynth-Ara. Die "Caatinga", obwohl normalerweise weit weg, im Nordosten Brasiliens, hat ebenfalls ihre Repräsentanten im Pantanal, besonders auf den Höhen der umgebenden Gebirge und in der Hügellandschaft - wie zum Beispiel die Kakteen-Spezies "Mandacarú".
DAS KLIMA
Die Gegend des Pantanal gehört zu den tropisch-heissen und feuchten Klimazonen. Jährliche Durchschnittswerte der Luft liegen bei +24 Grad Celsius. Die jährliche Regenmenge beläuft sich auf 1.000 bis 1.250 Millimeter, was nicht viel ist, wenn man dies mit den Nachbarstaaten von Mato Grosso und Mato Grosso do Sul vergleicht. In diesen Bundesstaaten steigt derselbe Index auf 1.500 Millimeter pro Jahr - was die Tatsache untermauert, dass es sich im Pantanal um eine halbtrockene Region handelt.
Von Mai bis Juni ist die Zeit der Ebbe
Während das Wasser mit dem Rio Paraguay abfliesst, entwickelt sich in der Natur das neue Leben: Im Wasser, auf dem Land und in den Bäumen wird es jetzt besonders interessant und die Beobachtungen der Tierfamilien gehören zu den schönsten Erlebnissen und Fotomotiven. Die Temperaturen gehen zurück.
Von Juli bis Oktober sprechen wir von der Trockenzeit
Jetzt ist das Pantanal am angenehmsten. Die Flüsse sind auf ihr normales Ausmass zurückgegangen, die Wege sind wieder begeh- und befahrbar - keine Moskitos. Alle Arten von Tieren können in der Umgebung der Flüsse beobachtet werden. Die Temperaturen gehen nachts bis auf 10 Grad Celsius herunter.
Von November bis Januar ist Regenzeit
Die Fische ziehen mit den steigenden Wassern stromauf um zu laichen. Die Mückenplage - in den übrigen Monaten unbedeutend - nimmt jetzt ein lästiges Ausmass an, geht aber merkbar zurück, sobald die ersten Regenfälle einsetzen. Trotzdem eine besonders schöne Zeit für das Erleben der Landschaft, die mit der Feuchtigkeit wieder grünt und blüht. Die Tierwelt lebt in dieser Zeit etwas zurückgezogener, denn Wasser gibt es jetzt in den verstecktesten Winkeln genug. Die Temperaturen steigen auf 37 Grad Celsius an.
Obwohl die jährlichen Temperaturwerte als relativ konstant anzusehen sind, gibt es immer wieder Temperatureinbrüche, die schon mal auf -1 Grad heruntersinken oder auf +41 Grad anstiegen. Der Grund dieser thermischen Kontraste liegt beim Austausch der Luftströmungen in Richtung Nord-Süd - zwischen der "Cordilheira dos Andes", dem Westen, und dem "Planalto Brasileiro", dem Osten. Im Winter (Juni/Juli/August) kanalisiert dieser Korridor die kalten Winde vom Süden, die zum Äquator hinströmen und verursacht so eine ausgeprägte Abkühlung, die man im Pantanal "Friagem" nennt.
Dieses Phänomen erlebt man manchmal bis zu fünfmal in einem Jahr, und in anderen Jahren kann es völlig ausbleiben. Diese Abkühlung erreicht sogar das Tal des Amazonas. Dies geschah zum Beispiel im Juli 1975, als der Zentrale Süden und der brasilianische Westen den "Frost des Jahrhunderts" erlebten: kalte, trockene Winde wehten über das Pantanal mit 40 km/Std. und die Temperatur sank während einer Nacht auf 0 Grad! Das Gegenteil kann ebenfalls eintreffen, wenn die Winde vom Norden her wehen, heiss und feucht kommen sie vom Amazonas her und werden durch denselben Kanal geschleust.
Solche plötzlichen Klimaumstürze werden in der Regel von orgastischen Regengüssen im Pantanal begleitet. Hier fällt dann in wenigen Stunden soviel Wasser vom Himmel, wie unter normalen Umständen während eines ganzen Monats. Im Januar 1987 wurden in Corumbá (Süd Mato Grosso) binnen 24 Stunden 145 mm Regen registriert! Die erwähnten Winde aus dem Norden verbinden sich gelegentlich noch mit denen aus dem Westen, welche, vom Pazifik kommend, die Anden überqueren - es entstehen Sturmfronten, die sich im allgemeinen während der Nacht über Paraguay bilden und sich dann in Richtung Mato Grosso verlagern. Unablässiger Donner und Blitze, heftiger Regen und peitschender Sturm sind die Begleiterscheinungen.
DIE FAUNA
Die Fauna
des Pantanal besteht aus unzähligen Spezies. Einige sind auch in den benachbarten
Ökosystemen vertreten (im Cerrado und im Amazonas), andere sind endemisch und
kommen exklusiv im Pantanal vor. Das herausragende Symbol der pantanalensischen
Fauna ist der "Tuiuiú-Storch" - auch "Jabirú"
genannt - ein gigantischer Vogel, der die Aufmerksamkeit des Besuchers sowohl durch
seine Grösse als auch durch seine Farben Weiss, Schwarz und Rot auf sich lenkt.
Eine andere Tierart, die ebenfalls unmittelbar von diesem besonderen Ökosystem
abhängig ist, ist der Brillenkaiman (Jacaré-de-papo-amarelo), häufig
im gesamten Pantanal und leicht zu entdecken, wenn er ein Sonnenbad am Fluss- oder
Seeufer nimmt - in der Regel innerhalb zahlreicher Artgenossen.
Ein aufmerksames Ohr...
...ein scharfes Auge, eine Taschenlampe für die nächtlichen Abenteuer und ein Fernglas für die Beobachtungen bei Tag - das ist alles, was man braucht, um unwahrscheinlich interessante Eindrücke aus diesem Tierparadies einzufangen.
Trockenheit oder Überschwemmungszeit? Egal wann! Die reiche lokale Fauna erlaubt Begegnungen mit Tieren an jeder Stelle und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wer schon einmal davon gehört hat, dass man die Tiere in der Trockenzeit konzentriert um die Lagunen herum vorfindet, dem sei gesagt, dass man solche Tierkonzentrationen auch während der Überschwemmung auf dem höher gelegenen Festland beobachten kann. Und wenn man einen Bootsausflug macht, in der trockenen Zeit, sollte man die Ufer nach wassertrinkenden Tieren absuchen.
Säugetiere
Verschiedene
Arten leben im Pantanal. Einige bevorzugen die Nähe des Wassers - wie zum Beispiel
das Capivara (Wasserschwein) und der Pantanal-Hirsch - andere leben direkt
im Wasser, wie der Flussotter (Ariranha) und es gibt auch Arten, die grundsätzlich
nur in höher gelegenen Regionen, auch ohne Wasserläufe, anzutreffen sind,
wie der Ameisenbär (Tamanduá) oder der Veado-Campeiro (Hirschart, welche
die trockenen Campos bevorzugt). Das bekannteste und gefürchtetste Säugetier
ist der gefleckte Jaguar (Onça Pintada). Ein erfolgreicher Jäger, dessen
Überlebenschancen nicht allzu gut stehen, weil er von den Farmern des Pantanal
immer noch verfolgt wird. Die vom Menschen in dieser Region eingeleitete Verdrängung
seiner natürlichen Beutetiere, hat den Jaguar auf das Schlagen von Rindern,
besonders Kälbern, spezialisiert - und dies wiederum eine gnadenlose Verfolgung
ausgelöst.
Vögel
Die grossen Wasservögel ziehen die Aufmerksamkeit des Pantanal-Besuchers zuerst auf sich. Reiher (Garças), Schlangenhalsvögel (Biguás), Störche (Jabirús) und (Cabeça Secas) fallen zuerst auf. Die Nester der "Jabirú-Störche" entsprechen der Grösse ihrer Bewohner: riesige verflochtene Äste - ein Durchmesser von 2 Metern in der Regel - in schwindelnder Höhe eines alten Baumes, der den Eltern und ihren Jungen als Wohnung dient. Im Allgemeinen wird derselbe Baum über mehrere Jahre vom gleichen Storchenpaar als Wohnung benutzt. Neben den erwähnten Wasservögeln sind es besonders die bunten Aras und Papageien-Arten, welche die Region besonders für Vogelliebhaber interessant machen.
Die Araras
Azuls (Hiazynth-Aras) zum Beispiel, sind in anderen Gegenden Brasiliens fast
ausgestorben, können aber im südlichen Pantanal regelmässig beobachtet
werden. Die "Anhumas" fallen auf durch ihre besonders schrillen Warnrufe,
mit denen sie der gesamten Fauna signalisieren, wenn sich in ihrer Umgebung eine
verdächtige Bewegung bemerkbar macht. Aus diesem Grund nennt man sie auch die
"Schildwachen des Pantanal". Die Vielfalt der Vögel im Pantanal ist
ausserordentlich - mehr als 690 verschiedene Arten von grossen und kleinen, bunten
und lärmenden Vertretern der Vogelwelt kann man hier begegnen - auf jeden Fall
ein herrliches Spektakel.
Reptilien
Auf den
ersten Blick können Kaimane und Anacondas den Besucher wohl erschrecken, aber
sie entzücken durchaus, wenn man ihnen ein bisschen länger zuschaut. Als
Beutemacher der obersten Ernährungskategorie, sind sie sehr wichtig für
das Gleichgewicht in der Pantanal-Fauna. Die Jagdmethode der Anaconda-Riesenschlange
ist besonders interessant: sie umschlingt ihre Beute derart, dass der Tod durch
Ersticken eintritt. Cágados (Landschildkröten), Jiboias (Boa Constric-tor),
Jararácas (Puffottern) und Lagartos (Eidechsen) - wie Tejús, Iguanas
und die Víbora-do-Pantanal - können den Weg des Besuchers kreuzen -
letztere kann eine Körperlänge von 1,5 Metern erreichen. Aber sie ist
kein aggressives Tier und, trotz des gefährlichen Namens, ist sie nicht giftig
und flüchtet stets, wenn sie sich bedroht fühlt.
Amphibien und Wirbellose
Frösche und Kröten sind besonders zahlreich, durch die grossen Wassermengen in dieser Region. Und die Gruppe der Insekten fällt dem Besucher besonders durch ihre Farben und Formen auf: zerbrechlich erscheinende, wie filigrane Libellen (Libelulas), exotische Schmetterlinge (Borboletas), riesige Nachtfalter (Mari- posas), Ameisen (Formigas) in verschiedenen Grössen. Eine Unzahl blutsaugender Moskitos und anderer stechender Insekten, machen dem unvorbereiteten Besucher allerdings manchmal das Leben schwer. Muscheln, wie zum Beispiel die Caramujo-Aruá, beliebte Speise der Kaimane und besonders des Gavião-Caramujeiro (Muscheln fressende Falkenart), findet man im Überfluss an den Seeufern. Ihre rosafarbenen Ei-Ketten sind an die Stengel der Wasserpflanzen geklebt.
KAIMANE AUS DER NÄHE BETRACHTET
Im Verlauf
von Jahrzehnten wurden im Pantanal Millionen von Jacarés (Kaimane) getötet,
um deren Häute an die Fabrikanten von Taschen, Schuhen, Gürteln und anderen
Leder-Produkten zu verkaufen. Während der Nacht treiben diese Tiere im seichten
Wasser, nur ihre hervorstehenden Augenwölbungen und Nasenöffnungen ragen
über die Wasseroberfläche. Wenn man den Lampenstrahl auf sie richtet,
reflektieren ihre Augen den Lichtstrahl feuerrot - wie die Rücklichter eines
bremsenden Autos - dadurch entdeckt man sie sofort. Ein geübter Jäger
kann sie also sehr leicht abschiessen oder mit einer Harpune aufspiessen. Damals
fielen jenen Häute-Jägern, die nachts aus dem Nachbarstaat Paraguay ins
brasilianische Pantanal eindrangen, Hunderte dieser Tiere in wenigen Stunden zum
Opfer, von denen sie lediglich die der Sonne nicht ausgesetzte Bauchseite herausschnitten
- als wertvollsten Hautteil - die vielen Kadaver liessen sie für die Geier
zurück. Das brasilianische Militär musste schliesslich eingesetzt werden,
um dieser Abschlachterei ein Ende zu machen.
Heute ist dieses Problem endlich gelöst. Darüber hinaus hat das Brasilianische Institut für Umwelt (IBAMA) die Genehmigung zur Züchtung von Kaimanen in Gehegen erteilt: jetzt können sowohl ihr Fleisch als auch ihre Häute - mit Züchtungs-Zertifikat - in den Handel gebracht werden.
Solange es allerdings Abnehmer für Produkte gibt, die von Wildtieren stammen, solange wird es auch Jäger geben, die solche Tiere abschiessen. Eine Möglichkeit, solche illegale Jagd und den entsprechenden Handel mit lebenden Tieren oder deren Körperteilen, Fellen, Federn oder Häuten zu unterbinden, besteht darin, sie den Behörden zu melden. Hier die Homepage zur Kontaktaufnahme: www.renctas.org.br
WENN DIE PIRANHAS ANGREIFEN
Viele
Leute glauben, dass diese Raubfische einfach so Personen angreifen, um sie dann
mit ihren spitzen Zähnen zu zerstückeln und zu verschlingen. In Wirklichkeit
ist "Piranha" ein genetischer Name für verschiedene fleischfressende
Spezies des Süsswassers, welche normaler- weise in seichten und ruhigen Gewässern
leben, unterhalb der aquatischen Vegetation. Sie greifen kaum grössere Tiere
an, es sei denn, sie bluten aus offenen Wunden oder dringen in ihr Territorium ein.
Extrem gefrässig, können sie in einem solchen Fall auch ein grosses Beutetier
in wenigen Minuten zerfleischen, denn sie stürzen sich dann in grossen Konzentrationen
auf die ahnungslose Beute.
Man sollte grundsätzlich in stehenden Gewässern des Pantanal nicht baden - nur in Flüssen, von einer Sandbank aus, und sich dort im seichteren Wasser abkühlen - ohne im tieferen Wasser zu schwimmen! Denn es ist schwierig zu sagen, an welchen Stellen sich die Piranhas in grossen Konzentrationen aufhalten, und noch schwieriger, wann man ihr Territorium verletzt.
Ein guter Tipp: Im Allgemeinen wissen die Bewohner der jeweiligen Gegend am besten Bescheid, und man sollte sie konsultieren, bevor man zu einem erfrischenden Bad in einen Fluss oder See springt. Der natürliche Feind der Piranhas ist der Kaiman - wo sich Kaimane aufhalten, sind die Piranhas weniger vertreten. Aber das hilft Ihnen wenig, denn sicher trauen Sie den Kaimanen als Badegenossen auch nicht über den Weg - oder?
DAS SOLLTEN SIE INS PANTANAL MITBRINGEN
Hier im Pantanal können Sie nichts einkaufen, deshalb kommen Sie bitte gut vorbereitet: Da Ihr Aufenthalt wahrscheinlich in die Ebbe/Trockenzeit - zwischen Mai bis Oktober fallen wird - stimmen Sie Ihre Kleidung auf warme Tage und recht kühle Nächte ab. Lange Hosen und langärmlige Hemden und Blusen sind ein wirkungsvoller Schutz gegen Moskitos. Keine Angst: sie plagen einen in dieser Zeit nicht allzu sehr! Als gutes Mittel zum Einreiben empfehlen wir "Autan". Eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz, eine Sonnenbrille, leichte, Regenabweisende Kleidung, Turnschuhe oder leichte Stiefel, einen Pullover für kühle Abende - damit wären Sie bereits bestens gerüstet. Ein Fernglas, eine starke Taschenlampe und einen Reisewecker, um vor Sonnenaufgang aufstehen zu können, wären eine nützliche Ergänzung. Und vergessen Sie nicht, Ihre Kamera mit einem Teleobjektiv auszurüsten: 300 mm reichen aus, um an die nicht allzu scheuen Tiere bildfüllend ranzukommen.
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